Siller's Family PressNina, Serafina & SelinaDie Digital-DetektivinnenSiller's Family Press
Mach’s selbst!

Band 11 von 11

Mach’s selbst!

Vom Zuschauen zum Erschaffen

ab 7 Jahren

Das knacken die drei

  • 1Ich will nicht mehr nur zugucken. Ich will meine eigene Murmelbahn bauen.
  • 6Gemecker von Leuten, die es ausprobiert haben, ist Gold. Erst sammeln, dann verbessern.
  • 10Chef sein heißt auch: selber was bauen. Der Chef bist du.
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  • 1Ich will nicht mehr nur zugucken. Ich will meine eigene Murmelbahn bauen.
  • 2Version eins darf kaputtgehen. Jede kaputte Version ist eine Lehrerin.
  • 3Kreativ ist keine Sorte Mensch. Kreativ wird man.
  • 4Die Rate-Maschine rät die Mitte von allem. Was nur uns gehört, kennt sie nicht.
  • 5Zuschauen fühlt sich an wie Können. Ob du’s kannst, merkst du erst beim Machen.
  • 6Gemecker von Leuten, die es ausprobiert haben, ist Gold. Erst sammeln, dann verbessern.
  • 7Gekauftes gibt es tausendmal. Selbstgemachtes gibt es nur einmal.
  • 8Reparieren geht nicht? Dann verwandeln: Was kann es denn noch?
  • 9Fertige Sachen sieht man überall. Was man nie sieht, ist der Weg dahin.
  • 10Chef sein heißt auch: selber was bauen. Der Chef bist du.

Weiterforschen

Willkommen

Mach’s selbst! — du hast es gelöst.

Du weißt jetzt: Zuschauen ist der Anfang, Machen ist das Abenteuer. Jede erste Version darf wackeln — sie ist eine Lehrerin, kein Urteil. Eine KI kann Ideen anschieben, aber bauen kannst nur du. Videos sind Anzünder. Das Feuer machst du.

Merksatz: Chef sein heißt auch: selber was bauen. Der Chef bist du.

Die Macher-Werkstatt zum Ausdrucken

Schau dir EIN Video an, das dich auf eine Idee bringt. Dann Gerät weg und die kleinste Version der Idee bauen: aus Karton, Papier, Klebeband, egal wie krumm. Deine erste Version DARF kaputtgehen — zähl deine Versionen und schreib die Zahl stolz dran, wie in der Galerie. Auf Seite 2 ist Platz für deine eigene Werkstatt.

Mitmach-Seiten

Alle sechs Aufgaben aus dem Buch, groß und mit Platz zum Schreiben und Bauen:

  • Der Akku-Trick.
  • Die Version-eins-Regel.
  • Das Gemecker-Notizbuch.
  • Die Zwanzig-Sekunden-Challenge.
  • Die Spielzeug-Rettung.
  • Die KI hilft beim Anfangen — bauen tust du.

Wie im Buch: Den Mini-Trickfilm machst du mit einem Erwachsenen. Werkzeug immer zusammen mit einem Erwachsenen. Eine KI fragst du nur zusammen mit einem Erwachsenen — und verrätst ihr dabei nicht, wie du heißt oder wo du wohnst.

Mitmach-Blätter zum Ausdrucken

Die Kinder-Blätter: kostenlos, ohne Anmeldung. Das Buch selbst gibt es bei Amazon.

  • Macher-WerkstattKommt bald
  • Mitmach-HeftKommt bald
  • MerkkarteKommt bald
  • Merksatz-PosterKommt bald
  • LehrerblattKommt bald
  • KlassensatzKommt bald

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Für Erwachsene

Dieser Block richtet sich an Eltern. Er gibt die Eltern-Seite von Band 11 wieder, mit allen belegten Quellen.

Worum es in diesem Band geht

  • Bei diesem Buch geht es nicht um weniger Bildschirm, sondern darum,

selbst etwas damit zu machen.

  • Selbermachen stärkt messbar das Gefühl „Ich kann Dinge bewirken“.
  • Weil die gemessene Kreativität von Kindern seit 1990 kontinuierlich sinken, am

stärksten bei den Jüngsten, ist „Kreativität ist ein Muskel“ keine Floskel, sondern die beste Nachricht dieses Buchs: Kreativität lässt sich trainieren.

  • Das Buch macht Zuschauen nicht schlecht — Tutorials und Videos sind ein

legitimer erster Lernschritt und im Buch ausdrücklich die „Anzünder“. Und niemand im Buch wird Influencer: kein Publikum jenseits von Familie, Freunden und Schulfest, keine Klickzahlen als Erfolgsmaß. Etwas Selbstgemachtes ist wertvoll, weil es das vorher nicht gab — nicht wegen der Likes.

  • Grundlage der ganzen Reihe: Moderne KI-Systeme berechnen

Wahrscheinlichkeiten. Sie können gleichzeitig hilfreich UND mit voller Überzeugung falsch sein. Kinder sollten einer KI nie ihren Namen, ihre Adresse, ihre Schule oder Geheimnisse anvertrauen — dieselbe Regel wie gegenüber Fremden.

Die Zahlen aus dem Buch — mit Quelle

  • Common Sense Media (2015): The Common Sense Census: Media Use by Tweens and Teens — nur rund 3 % der Bildschirmzeit von Tweens entfällt auf eigenes Erschaffen, 39 % ist reines Zuschauen.
  • Computers & Education (2019): Längsschnittstudie zu Maker-Aktivitäten im Unterricht — messbar höhere Selbstwirksamkeit („Ich kann Dinge bewirken“) bei Kindern.
  • Kim (2011), Creativity Research Journal: Auswertung von rund 270.000 Torrance-Kreativitätstests — die Werte sinken seit 1990 kontinuierlich, am stärksten bei Kindergarten- bis Drittklässlern.
  • Pew Research Center (Februar 2026): „How Teens Use and View AI“ — Umfrage unter 1.458 Eltern-Teenager-Paaren in den USA, Erhebung Herbst 2025. U. a.: Nur 18 % der Eltern von Teenagern finden emotionale Unterstützung durch KI in Ordnung. pewresearch.org/internet/2026/02/24/how-teens-use-and-view-ai/

Reden Sie weiter

Die bessere Frage als „Wie lange warst du dran?“ ist: „Was hast du damit gemacht?“ · „Welches Video hat dich zuletzt auf eine Idee gebracht, die du selbst ausprobieren möchtest?“ — und dann gemeinsam die kleinste erste Version anstoßen; Karton reicht. · Loben Sie Prozess und Versionen („Du hast es dreimal umgebaut!“), nicht nur das Ergebnis — und zeigen Sie eigene Fehlversuche. Kinder, die zu Hause halbfertige Dinge zeigen dürfen, bleiben Macher.

Mehr davon? Der Eltern-Guide und die Eltern-Post — hier entlang.

Für die Schule

Für eine Unterrichtsstunde „Vom Zuschauen zum Erschaffen“: Lehrerblatt mit Ablauf für 45 Minuten, Lösungen und Gesprächsfragen, dazu die Mitmach-Seite als Klassensatz. Kostenlos.

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Der nächste Fall

  • Was ist KI?
  • Mit KI reden
  • Echt oder Fake?
  • Münzen, Skins und der Kauf-Knopf
  • Fremde im Spiel-Chat
  • Hat der Roboter deine Hausaufgaben gemacht?
  • Warum zeigt mir die App genau das?
  • Bildschirmzeit ohne Streit
  • Deine Daten gehören dir
  • Likes sind kein Applaus
  • Mach’s selbst!